Ausflug nach St. Peter am Wimberg in Österreich

Am Freitag vor Pfingsten 2007 starteten wir zu unserem viertägigen Ausflug nach St. Peter im Mühlviertel. Nachdem wir den Pfingststau auf der Autobahn kurz vor Nürnberg hinter uns gelassen hatten, erreichten wir unseren ersten Stopp zum Mittagessen.

Musikkapelle St. Peter beim Empfang Weiter ging es auf der Autobahn Richtung Passau und von dort über kurvige und hügelige Landstraßen nach St. Peter am Wimberg. Dort wurden wir schon von der heimischen Musikkapelle erwartet und mit einer Marschshow herzlich begrüßt. Viele konnten alte Bekanntschaften wieder auffrischen, denn man hatte sich in der Vergangenheit schon zweimal getroffen. Nach der Quatierverteilung bei unseren Gastgebern traf man sich in der Gaststätte "Radler" zum Abendessen. Einige von uns besuchten davor noch das Konzert der ortsansässigen Musikschule.

Die Jugend der Musikkapelle St. Peter hatte für sich und unsere Jugend einen Bus gechartert und startete mit Ihnen zusammen auf ein nahe gelegenes Fest. Der Rest der Truppe verbrachte einen gemütlichen und geselligen Abend im Gasthaus. Gegen später zeigten einige noch Ihr Gesangstalent.

Schnapsverkkostung beim 'Pfafferhofer' lange nach dem Abendessen ...

Samstags ging es zu einer Wanderung in die Umgebung von St. Peter, erstes Ziel war der Pfafferhofer, wo ein Großteil unserer Jugend Quartier bezogen hatten. Von dort ging es Richtung Hollerberg, wo eine kleine Jause sowie eine Brennereibesichtigung mit Schnapsverkostung auf dem Programm standen.

Wanderung rund um St. Peter

Derart gestärkt traten wir den Rückweg zum Pfafferhofer, einem Hopfenbauern an. Dort erfuhren wir eine Menge über den Hopfenanbau und die Verarbeitung des Hopfens. Unter anderem auch, dass Bier gesünder ist als Wasser ... Das haben wir aber eigentlich schon immer gewusst!
Nachdem wir vieles über den Hopfen erfahren hatten, wollten wir das theoretisch gehörte auch schmecken. Wir probierten verschiedene Biere. Danach gab es im schönen Innenhof des Pfaffenhofers eine gemütliche Jause für die Musiker aus St. Peter und Weißbuch. Bei Blasmusik und Einlagen der Schuhplattler aus St. Peter verbrachten wir einen stimmungsvollen Abend bis spät in die Nacht.

Schuhplattlergruppe aus St. Peter interessierte Zuschauer

Am Sonntag war frühes Aufstehen angesagt, da wir uns bereits um kurz vor Neun in der Eisstockhalle zum Einspielen für den Gottesdienst und den anschließenden Frühschoppen trafen. War am Vorabend noch Bier das beliebteste Getränk, so war es an diesem Morgen das Mineralwasser.
Unsere musikalische Umrahmung der Messe kam gut bei den Besuchern in der vollbesetzten Halle an. Nach der Messe ging es nahtlos zum Frühschoppen über. Unsere bunte Musikmischung kam beim Publikum klasse an und es herrschte schon bald eine fröhliche Stimmung im Saal.

Das gibts nur beim 'Egerländer Liedermarsch' Die Fans aus St. Peter

Die Großzügigkeit der St. Peterer kannte keine Grenzen, wir wurden regelrecht mit Freibier ertränkt. Nach gut vier Stunden Musik gingen auch wir zum gemütlichen Teil über und verbrachten noch die eine oder andere Stunde an der Bar oder am Bierstand.
Abends war ein Grillabend im Gasthaus Höller angesagt. Ein paar Musiker waren auch zu diesem Zeitpunkt noch in Uniform, sie hatten wohl einen zu weiten Weg zu Ihrem Quartier! Auf der Terrasse des Gasthauses konnten wir einen weiteren schönen Tag ausklingen lassen.
Der Montag kam für alle schneller als gedacht und es hieß schon wieder Abschied nehmen von neu gewonnenen Freunden! Wie es sich für einen Musikverein gehört, verabschiedeten wir uns mit einem Platzkonzert vor dem Gasthaus Radler, wo wir noch unser Mittagessen genossen. Danach kam der Moment des Abschieds, doch waren sich alle einig, dass es ein Wiedersehen geben wird! Auf der Heimfahrt kehrte recht rasch Ruhe im Bus ein, wohl alle verarbeiteten die gewonnenen Eindrücke der letzten Tage.
Zum Schluss möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei unseren Gastgebern in St. Peter für die Gastfreundschaft und die herzliche Aufnahme bedanken. Dank auch an Armin und Ute, die den Ausflug organisierten, sowie an unseren Busfahrer Hans fürs souveräne chauffieren.

Bericht: Uwe Bihlmaier, Fotos: Uwe Bihlmaier, Maren Hildenbrand